Kleingeld auf einer Handfläche

Foto: © Pixabay.de

Geld macht nicht glücklich…

30.06.2020

Ein Gedanke für unsere kleinen Leser

… aber es beruhigt!“. Ich finde, dieses Sprichwort stimmt. Wenn jemand viel verdient und reich ist, ist er nicht automatisch glücklich und zufrieden. Zum Glücklich-sein gehören außer Geld noch andere Dinge: z.B. Gesundheit, Familie und Freunde.

Aber wer wenig Geld hat, macht sich oft Sorgen, ob er wichtige Dinge wie die Miete oder Lebensmittel bezahlen kann. Wenn ich mir Sorgen mache, kann ich nicht so leicht glücklich sein.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich einen guten Job habe, der mir Spaß macht und bei dem ich so viel verdiene, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Ich weiß nämlich sehr genau: Das ist nicht selbstverständlich. Deshalb finde ich es auch wichtig, zu teilen.

Das Teilen ist auch in allen Religionen wichtig. Oft gibt es sogar eine Vorschrift, arme Menschen zu unterstützen. Das ist wichtig, weil jeder Mensch wertvoll ist, egal wie viel er verdient. Oft liegt es auch an der Situation und nicht an dem Menschen selbst, dass er kein Geld hat. So gesehen, ist mein Geld eigentlich auch ein Geschenk.

Teilen kann ich, wenn ich jemandem direkt etwas gebe. Das kann Geld oder Kleidung oder etwas Anderes sein. Oder ich kann mit einer Spende eine Hilfsorganisation unterstützen, die sich für Menschen mit zu wenig Geld einsetzt.

Dabei kommt es nicht darauf an, wie viel jemand gibt. Auch 1 Euro oder 50 Cent können viel sein, wenn man selbst nur wenig Geld hat. Die Hauptsache ist, jemand teilt, wenn er sieht, dass ein anderer Mensch zu wenig hat. Denn teilen macht glücklich: den, der etwas verschenkt und den, der etwas bekommt!

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Eva Reuter

Autorin:
Eva Reuter ist Pastoralreferentin in der Citypastoral Kirche & Co. in Darmstadt
https://www.kircheundco.de/

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