Kind wird akupunktiert
Shōnishin – japanische Kinderakupunktur

31.07.2018

Kennen Sie schon Shōnishin, japanische Kinderakupunktur? Akupunktur bei Kindern, das klingt ungewöhnlich, und ist doch eine so wundervolle Art der Behandlung.

Der Begriff Shōnishin stammt aus dem Japanischen und leitet sich ab von den Worten: shōni – Kleinkind und shin – Akupunkturnadel. Es handelt sich dabei um eine in Japan entwickelte Form der Akupunktur speziell für Kinder, bei der ohne Nadeln und somit ohne Stechen, also nicht invasiv, behandelt wird. Anstelle von Nadeln werden mit einem speziellen Edelstahlinstrument Streich-, Druck-, Vibrations- und Klopftechniken an bestimmten Körperarealen, Meridianabschnitten und Akupunkturpunkten durchgeführt.

Kinder empfinden diese Behandlung als wunderbare Massage. Grundidee ist es, den Fluss der Lebensenergie, auch Ki oder Qi genannt, zu harmonisieren, ein Ungleichgewicht aufzuräumen und eventuell „Baustellen“, die diesen Fluss stören, zu bearbeiten.

Der Akupunkteur ertastet während der Behandlung, die immer den gesamten Körper umfasst, den Hautzustand des kleinen Patienten und bekommt so Informationen darüber, welche Meridianabschnitte und Akupunkturpunkte für die Wiederherstellung des Gleichgewichts wichtig sind.

Shōnishin kommt hauptsächlich bei folgenden Indikationen zur Anwendung:

Säuglinge
Drei-Monats-Koliken, Verdauungsprobleme, KISS-Syndrom, Saugprobleme, Schlafstörungen, Schreibaby

Klein-/Kindergartenkinder
Entwicklungsverzögerung, Infektanfälligkeit, motorische Auffälligkeit, Asthma, Allergien, Neurodermitis, Pseudokrupp, Schlafstörung, Wahrnehmungs-/ Verhaltensauffälligkeit

Schulalter
ADS/ADHS, Bettnässen, Haltungsstörung, Schlafstörung, Kopfschmerzen, Schulangst

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Corinna Weber

Autorin:
Corinna Weber ist Mutter zweier Kinder und Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Groß-Umstadt 
http://www.cw-naturheilpraxis.de

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