Ein Mädchen mit einer rot-schwarzen Sportbrille

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Sportbrillen: Gutes Sehen beim Schulsport

30.03.2022

Gutes Sehen während des Schulsports ist ein wichtiges Gut für alle „Fehlsichtigen“, die auf eine Brille oder andere Sehhilfen angewiesen sind.

Während des Sports muss die Brille in jeder Bewegung und unter Belastung gut sitzen und darf den Sportler nicht behindern. Des Weiteren darf sie kein (zusätzliches) Verletzungsrisiko für den Sportler darstellen, wenn es doch einmal zu einem Zusammenstoß kommt. Diesen Ansprüchen sollte eine gute schulsporttaugliche Brille gerecht werden.

Alltagsbrille nicht für Sport geeignet
Eine Sportbrille ist für Kinder beim Schulsport (z.B. Fußball, Volleyball, Badminton, Basketball) besonders wichtig – doch gerade hier gibt es Defizite: Beim Schulsport ereignen sich pro Jahr rund 12.600 Augenverletzungen.

Die häufigsten Ursachen: der Zusammenstoß mit anderen Schülern und das harte Auftreffen eines Balles im Gesicht. Jedes vierte Kind nimmt fehlsichtig ohne Korrektion am Schulsport teil, so die Arbeitsgemeinschaft Sicherheit im Sport. Fehlsichtige Kinder sollten deshalb Sport nur mit Kontaktlinsen oder mit schulsportauglichen Brillen (Schulsportbrillen) ausüben. Die Alltagsbrille ist in der Regel nicht dafür geeignet.

Gute Sportbrillen für Kinder sind bruchfest, leicht und flexibel. Gepolsterte Nasenauflagen und ein elastisches Kopfband sorgen dafür, dass die Brille auch dann sicher auf der Nase bleibt, wenn Bälle und Ellbogen einmal tiefer fliegen.

Wer gut sieht, ist besser im Sport
Tipp für die Eltern: Sollten sich Ihre Kinder gegen Sportbrillen sträuben, können Kontaktlinsen eine gute Alternative sein. Im Rahmen einer gründlichen Augenüberprüfung kann ein Kontaktlinsenanpasser altersunabhängig feststellen, was für Ihr Kind die beste Wahl ist. Auch der Hinweis, wer gut sieht, ist besser im Sport, schadet nicht.

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Bernd Beutel

Autor:
Bernd Beutel ist Optiker in Darmstadt-Eberstadt
https://www.beutel.de/

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