Frau ist gestresst

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Anderen und sich selbst gerecht werden

Anzeige – 27.07.2017

Vielleicht kennen Sie das: Sie freuen sich auf den lang ersehnten Mittagsschlaf des Kindes um diese Zeit für sich selbst nutzen zu können. Sorgfältig bereiten Sie alles vor, damit das Kind gut schlafen kann und Sie ungestört Zeit für den Haushalt, E-mails, Telefonate, eine Meditation oder ein Schläfchen haben. Sie decken Ihr Kind zu und hören dabei die Worte: „Ich bin nicht müde.“

Während Sie probieren, den Nachwuchs davon zu überzeugen, dass er doch eigentlich müde sein müsste, werden Sie zunehmend gereizt, weil alles schon wieder länger dauert und Ihnen Ihre To-Do-Liste im Nacken sitzt.

Häufig kommt man als Elternteil in Situationen, in denen man nur noch auf Autopilot funktioniert. Besonders dann, wenn es eigentlich an allen Ecken und Enden an Zeit fehlt, ist es ratsam, sich Hilfe von außen zu gönnen.

Doch schon vorher kann man sich folgende Fragen stellen:

• Warum bin ich gestresst?

• Welche Muster zur Stressbewältigung habe ich in meiner eigenen Herkunftsfamilie kennengelernt?

• Welche Werte tragen uns durch den Familienalltag?

• Wessen Bedürfnisse haben Vorrang?

• Wie würden mich meine Kinder, mein/e Partner/in oder meine Kolleg/innen beschreiben, wenn ich gestresst bin?

• Was hat mir selbst in meiner Kindheit und Jugend bei der Stressbewältigung geholfen?

Denn wissenschaftlich erwiesen ist, dass Stressauslöser in der Familie und am Arbeitsplatz gerne auf Kosten der Gesundheit miteinander Tango tanzen. Hier können Arbeitgeber/innen vorbeugen und ein Inhouse-Seminar bei der facultakademie buchen. Aber auch Eltern, die den Spagat zwischen Kind und Karriere als Herausforderung erleben, können von solchen Kursen und Workshops profitieren.

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Corinna Perleberg

Autorin:
Corinna Perleberg ist Sozialpädagogin B.A., Systemische Beraterin und Trainerin bei pro familia und der facultakademie in Darmstadt
https://www.facultakademie.de/

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