Eltern haben ihr Kind zwischen sich an der Hand.

Foto: © Fotolia.com/vinogradov_il

Übergänge gestalten

25.07.2015

Sommerzeit – Ferienzeit: Die Ferien bieten unseren Kindern und der ganzen Familie die Chance, ein wenig aus dem Alltag auszusteigen und für Entspannung und Erholung zu sorgen. Wenn es gut läuft, sammeln Groß und Klein neue Kräfte für die Zeit danach. Und für viele Kinder steht nach den Sommerferien ja auch ein aufregender Lebensabschnitt bevor: Sie wechseln von der Familie in die Kindertagesstätte oder vom Kindergarten in die Schule. Die Kinder müssen einen »Übergang« bewältigen.

Alle Kinder und jeder Mensch erlebt im Laufe seiner Entwicklung eine größere Zahl von Übergängen. In fast allen Fällen bringt ein solcher Übergang wichtige Veränderungen mit sich. Und häufig ist ein Übergang nicht nur von freudigen, sondern auch von schwierigen Gefühlen – wie etwa Angst und Unsicherheit – begleitet.

Was brauchen unsere Kinder, um Übergänge gut zu bewältigen?

• Übergänge sollten vorbereitet oder »gebahnt« werden: Wir sollten uns überlegen, was das Kind gut an die neue Situation heranführt und welche Fähigkeiten und Erfahrungen dem Kind die Bewältigung der neuen Anforderungen erleichtern werden.

• Übergänge sollten von den Eltern »positiv« begleitet werden: Im Übergang tut Ermutigung und Wertschätzung gut.

• Die Gefühle des Kindes sollten gesehen und geschätzt werden. Es hilft unserem Kind wenn wir Verständnis für seine Bedenken und Ängste aufbringen.

Das Kind erbringt mit dem Übergang eine Leistung, für die es seine Kräfte einsetzen muss: Wir sollten den Kindern beistehen, wenn sie dabei auch an ihre Grenzen kommen oder gar in eine Krise geraten – Vorwürfe helfen da nicht!

• Im Übergang hat jedes Kind seine eigenen Stärken, sein eigenes Tempo und seine eigenen »Empfindlichkeiten«: Übergänge sollten individuell gestaltet werden. Flexibilität ist ­wichtig.

• Im Übergang helfen dem Kind klare Abläufe und Strukturen sowie Verlässlichkeit von Seiten der Erwachsenen

Übergänge erleben wir alle häufig auf unserem Lebensweg. Wir müssen uns immer wieder auf Neues und Unbekanntes einstellen. Schön, wenn wir (Erwachsene und Kinder) dabei erleben dürfen, dass liebe Menschen an unserer Seite sind und uns nicht alleine lassen – und Freude und Ängste mit uns teilen.

Anzeige

Anzeige der Asklepios Klinik Langen

Anzeige

Anzeige von Christels Scheune
Es ist einmal…

Es ist einmal…

…eine tolle Idee umgesetzt worden: In Hanau gibt es das Mitmachmuseum „GrimmsMärchenReich“ im Schloss Philippsruhe.

Michael Kraus

Autor:
Michael Kraus ist Diplom-Psychologe, arbeitet in der Familienberatung und ist Vater von drei Kindern.

Weitere interessante Beiträge für dich:

Was ist denn schon normal?

Was ist denn schon normal?

Normal ist, wenn Kinder in den Kindergarten oder in die Schule gehen und die Eltern zur Arbeit. In den letzten Wochen war das nicht so.

Was ist denn schon normal?

Schulsporttaugliche Brillen

Gutes Sehen während des Schulsports ist ein wichtiges Gut für alle „Fehlsichtigen“, die auf eine Brille oder andere Sehhilfen angewiesen sind. Worauf Eltern beim Kauf achten sollten:

.container { width: 100%; max-width: 100%; } #left-area { padding-bottom: 0 !important; } .et_post_meta_wrapper { display: none; } #main-content .container { padding-top: 0; } #top-header .container { max-width: 1200px; } .container.clearfix.et_menu_container { max-width: 1200px; } .et-db #et-boc .et-l .et_pb_post { margin-bottom: 0; }

Pin It on Pinterest

Share This